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Die Grünen im Europäischen Parlament stellten die Ergebnisse ihrer Untersuchung vor, welche Steuern international tätige Monopole in den EU-Ländern tatsächlich bezahlen. Mit Ausnahme Bulgariens stimmt in keinem EU-Land der tatsächlich im Durchschnitt gezahlte mit dem gesetzlichen Steuersatz überein. In Luxemburg liegt der gesetzliche Steuersatz für Unternehmen bei 29 Prozent - tatsächlich zahlen Konzerne im Durchschnitt zwei Prozent. Auch in Ungarn, den Niederlanden und Österreich ist die Differenz größer als im EU-Durchschnitt. In Deutschland sollten 30 Prozent abgeführt werden, die tatsächlich bezahlten Steuern lagen bei 20 Prozent.

Die Anzahl der Millliardäre ist 2018 gestiegen. Laut Forbes-Liste gehören jetzt 2.208 Personen diesem Kreis an. Laut jüngstem Oxfam-Bericht zur sozialen Ungleichheit ist das Vermögen der Dollar-Milliardäre im Schnitt täglich um 2,5 Milliarden US-Dollar gewachsen. Das Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung sank gleichzeitig um 11 Prozent, oder 500 Millionen US-Dollar am Tag. Wie Oxfam berichtet, entgehen Entwicklungsländern durch Steuervermeidungsmöglichkeiten von reichen Einzelpersonen mindestens 170 Milliarden US-Dollar an Steuereinnahmen pro Jahr.

Eine neue Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT) hat ergeben, dass der reale Kraftstoffverbrauch von Neuwagen im Durchschnitt 39 Prozent über den Angaben der Hersteller liegt. ICCT hat die Daten von 1,3 Millionen Neuwagen von 2017 in acht europäischen Ländern ausgewertet. Für die Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet dies, dass sie im Schnitt 400 Euro mehr für Kraftstoff ausgeben müssen, als sie nach den Angaben der Hersteller geplant haben. Vor allem aber lag der Ausstoß an schädlichen Treibhausgasen erheblich über den eh zu laschen gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten!

Viele ältere Menschen wollen und müssten in kleinere Wohnungen umziehen, weil sie sich die Mieten ihrer bisherigen nicht mehr leisten können. Davon gibt es viel zu wenige. Wirklich seniorengerechte Wohnungen gibt es noch viel weniger, bundesweit nämlich nur 700.000. Etwa drei Millionen altersgerechte Wohnungen fehlten auf absehbare Zeit, beziffert das Pestel-Institut. Aktuell bekommen drei Prozent der Rentner Grundsicherung vom Staat. In den kommenden 20 Jahren wird dieser Anteil auf 25 bis 35 Prozent steigen.