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Während die Flüchtlingszahlen weltweit im vergangenen Jahr erneut gestiegen sind, nimmt die Zahl derer, die nach Deutschland kommen, weiter ab. Wie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) am Sonntag mitteilte, sank in Deutschland die Zahl der Asylanträge in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres um weitere 20 Prozent. Im ersten Halbjahr 2018 seien 81.800 Anträge auf Asyl registriert worden. 2017 waren es im gleichen Zeitraum 101.000 Anträge, 2016 noch 387.700, wie das Flüchtlingshilfswerk weiter mitteilte. Weltweit gab es laut UNHCR zur Mitte des Jahres 2018 68,8 Millionen Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Asylsuchende. Das sind rund 300.000 mehr als ein halbes Jahr zuvor.