previous arrow
next arrow
Slider

Am 10. Januar trat das Sicherheitspersonal des Düsseldorfer und des Köln-Bonner Flughafens in einen 24-Stunden-Streik. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die zu diesem Warnstreik aufgerufen hatte, fordert eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro die Stunde. Bisher ist die Bezahlung regional sehr unterschiedlich. Das Angebot des Unternehmerverbands ist dürftig und lehnt die Gleichbezahlung ab. In Düsseldorf beteiligten sich nach Angaben eines Betriebsrats über 70 Prozent am Streik, so dass am Airport nur wenig ging. Der Streik war erfolgreich und tat dem Flughafenbetreiber weh. Dies war bereits der zweite Streik in dieser Tarifauseinandersetzung.

Die Forderungen sind voll auf berechtigt. Das bisherige Angebot ist ein Hohn. Auch kann es nicht angehen, dass so große regionale Unterschiede bestehen. Dies wird nur ausgenutzt zur gegenseitigen Spaltung und Lohndrückerei. Unsere Stärke liegt aber in unserer Einheit, wie wir mit den Streiks in dieser Tarifrunde bereits unter Beweise gestellt haben. Wenn jetzt ver.di und die Kollegen wegen der ausgefallenen Flüge als Buhmann dargestellt werden, so ist das eine Frechheit. Die Ausfälle hat der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) mit seinen unverschämten Angeboten zu verantworten.