• Andere Welt
  • Freiheit Lenin
  • Leben einzeln und frei
  • Kaynes
  • Nationalismus Heine
  • Terror Ustinow
  • Wahrheit

Die seit Tagen vermisste kurdische Aktivistin Meryem Ferecî ist tot. Ihre verbrannte Leiche, die Folterspuren aufweist, wurde in Teheran gefunden. Ein DNA-Test habe den Verdacht bestätigt, heißt es vom iranischen Verein zur Verteidigung der Rechte von Gefangenen. erecî studierte in der iranischen Hauptstadt Internationales Management und hatte sich Ende 2017 an den Studentenprotesten beteiligt. Daraufhin war sie festgenommen und im berüchtigten Evin-Gefängnis zehn Tage lang unter Folter verhört worden. Anschließend verurteilte sie ein Revolutionsgericht zu einer dreijährigen Haftstrafe. Gegen Meldeauflagen und ein zweijähriges Ausreiseverbot wurde Ferecî auf freien Fuß gesetzt. Ihr Anwalt Mohamad Hassan Aghasi äußerte bereits vergangenen Donnerstag Befürchtungen, wonach die Studentin wahrscheinlich von iranischen Regimekräften getötet wurde. Ferecî hatte am 6. Juli ihre Wohnung verlassen, um sich bei der Polizei zu melden. Dort war sie festgenommen und an einen unbekannten Ort verschleppt worden.