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Juan Guaidó, Führer der ultrareaktionären Oppositionspartei Voluntad Popular, erklärte sich am 23. Januar selbst zum Präsidenten Venezuelas. Die putschartige Selbsternennung erhielt sofortige Rückendeckung durch US-Präsident Donald Trump und andere westliche imperialistische Länder. Diese prompten Reaktionen waren eine abgesprochene und koordinierte Inszenierung, um die Situation zu eskalieren und Venezuela wieder dem vorherrschenden Einfluss des US-Imperialismus unterzuordnen.

Die Unidad Popular-AP aus Uruguay schreibt dazu in einer aktuellen Erklärung:

Angesichts der Gefahr einer militärischen Intervention des US-Imperialismus und seiner Verbündeten in Venezuela drückt die Unidad Popular, als gemeinsames und antiimperialistisches Instrument der Linken ihre entschiedene Ablehnung und Ablehnung des neuen Putschversuchs gegen die legitime Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela unter der Leitung von Präsident Maduro aus. Die extreme Rechte Venezuelas, die vom Yankee-Imperialismus und den Lakaienregierungen der sogenannten Grupo de Lima initiiert wurde, startet eine neue und grobe Provokation und erkennt als Interimspräsident einen Usurpator zu ihren Diensten, Guaidó, an. Dieser versucht, die Bedingungen für einen Putsch oder eine direkte militärische Intervention zu schaffen. Angesichts dieser Situation, die das Bruderland an den Rand eines Bürgerkriegs bringt und mit der Bedrohung durch eine imperialistische Militärintervention einhergeht, fordern wir die größte Solidarität.

Kein Yankee-Coup, keine Intervention der Yankees! Hoch die internationale Solidarität!