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Am 11. Juli wurde der jüdische Professor, Yitzhak Melamed, in Bonn von einem offenbar psychisch verwirrten Antisemiten körperlich attackiert. Aber anschließend von der Polizei misshandelt, die ihn mit dem Täter verwechselte. Nun erhebt er schwere Vorwürfe gegen die "Sicherheitskräfte". "Ihr habt ein Problem mit Antisemitismus, aber auch mit brutaler Polizeigewalt", erklärte der Philisophie-Professor Yitzhak Melamed aus Baltimore/USA gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).Nachdem er im Bonner Hofgarten von einem Deutschen mit palästinensischen Wurzeln mit den Worten "Kein Jude in Deutschland'  wegen seiner Kippa geschlagen worden war, hatte er die Polizei gerufen. Der Täter, der laut Melamed einen psychisch verwirrten Eindruck machte, war in der Zwischenzeit geflüchtet. Als schließlich die Polizei aufgetaucht war, hatte sie nicht den Antisemiten in Gewahrsam genommen, sondern sich mit vier Mann auf das eigentliche Opfer geworfen. Er wurde festgehalten, zu Boden gedrückt und brutal ins Gesicht geschlagen. 

An Vorabend der Demonstration gegen das neue Polizeigesetz ist es zu einem Großeinsatz der Polizei in Gelsenkirchen gekommen. Bei der Razzia am Freitagabend waren Hunderte Polizisten, Zoll und Mitarbeiter der Stadt Gelsenkirchen involviert. Kontrolliert wurden acht Gebäude in der Innenstadt und weitere 40 Objekte in anderen Stadtteilen. Das Ergebnis waren beeindruckende 37 kg unverzollter Tabak. Solche Aktionen zielen vor allem auf Einschüchterung und wollen das Bild angeblich massenhaft krimineller Ausländer verbreiten.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) welche dem Innenministerium untersteht, inzeniert eine aufwändige Social-Media-Kampagne, um über die Absurdität von Verschwörungstheorien zu informieren. Dabei bleibt unklar wie der Begriff Verschwörungstheorie von der bpb überhaupt definiert wird, insbesondere in Abgrenzung von der legitimen Äußerung von politisch abweichenden Ansichten und Zweifeln an etablierten Sichtweisen.